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Die 3-Wochen-Frist zur Stellung eines Insolvenzantrages

3wochenfristNach dem Gesetz ist der Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft verpflichtet, nach Kenntnis von Insolvenzantragsgründen, beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen - und zwar SOFORT und UNVERZÜGLICH.

Lediglich für Sanierungsbemühungen wird dem Geschäftsführer eine Frist von 3 Wochen eingeräumt. Ist bereits absehbar - dass Sanierungsbemühungen innerhalb von 3 Wochen nicht gelingen - hat der Geschäftsführer Insolvenzantrag zu stellen, ohne schuldhaftes Verzögern.

Ab Kenntnis der Insolvenzreife wird dem Geschäftsführer eine Frist von 3 Wochen eingeräumt - man spricht auch hier von der so genannten

3-Wochen-Frist

Mit Beginn dieser Frist, wird dem Geschäftsführer die Möglichkeit eingeräumt, effektiv die Insolvenzantragsgründe zu beseitigen. Gelingt ihm das innerhalb der 3-Wochen-Frist nicht, muss der Geschäftsführer Insolvenzantrag stellen.

Man spricht hier auch vom Eigen-Insolvenzantrag.

Welche Gründe genau zur Auslösung der 3-Wochen-Frist führen - Information und Tabelle - Insolvenzantragspflicht.

Das Insolvenzrecht in der Bundesrepublik Deutschland ist mit einer Vielzahl von Fallstricken versehen. Irrtümlich wird oft angenommen, dass die Erstellung einer positiven Fortführungsprognose ausreicht, um die Insolvenzgründe zu beseitigen. Dies haben höchstrichterliche Entscheidungen bereits in der Vergangenheit mehrfach verneint.

Bei der Gesellschaftsform der GmbH & Co. KG - ist die Geschäftsführung der Komplementär-GmbH zur Stellung eines Insolvenzantrages verpflichtet. Auch hier gilt die reguläre 3-Wochen-Frist.

Nach Ablauf der 3-Wochen Frist und unterlassener Stellung eines Insolvenzantrages, kann der Geschäftsführer wegen Insolvenzverschleppung belangt werden und öffnet damit das Modell der Durchgriffshaftung.

Die Fortführungsprognose ist lediglich ein Teil von Bemühungen, um die angeschlagene Gesellschaft aus der Unternehmenskrise zu führen; und kommt nur in einem Gesamtkonzept zum Tragen.

Neu ist nun auch die Haftung vom Gesellschafter einer GmbH - wenn diese bei Führungslosigkeit oder Nicht-Erreichbarkeit des Geschäftsführers keinen Insolvenzantrag stellen!