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Eigenantrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens für juristische Personen - GmbH, GmbH & Co. KG, AG

Insolvenzantrag GmbHDer Insolvenzantrag durch den Geschäftsführer der Schuldnerin ist identisch mit der Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung über die Vermögensverhältnisse der GmbH. Der Schuldner sollte sich bewusst sein, dass der Eigenantrag erhebliche Konsequenzen nach sich zieht.

In der Praxis zeigt sich, dass der Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit nur selten gestellt wird, dieser aber jedoch der einzigst realistische Antragsgrund ist, um das Unternehmen innerhalb des Insolvenzplanverfahrens zu sanieren.

Was passiert nach dem Eigenantrag?

Nach Eingang des Insolvenzantrages (unerheblich ob Eigenantrag oder Fremdantrag) prüft das zuständige Insolvenzgericht, ob genug Unternehmenswerte bzw. -masse (z.Bsp.. Geld, Maschinen, Fahrzeuge) vorhanden sind - Masse - , um zumindest die Kosten des Insolvenzverfahrens zu decken. Das Gericht übergibt die Prüfung einen Gutachter, welcher, sollte das Verfahren eröffnet werden, auch der spätere Insolvenzverwalter ist. Trotz Eigenantrag wird der vorläufige Insolvenzverwalter nach Verstössen forschen. Motiviert ist dies durch die Möglichkeit der Durchgriffshaftung.

Gelegentlich fordert das Insolvenzgericht über den vorläufigen Insolvenzverwalter vom Gläubiger einen Massekostenvorschuss ein. Andernfalls wird der Antrag (Eigenantrag oder Fremdantrag) abgewiesen und die GmbH muss nach wirtschaftsrechtlichen Grundsätzen ihre Tätigkeit einstellen. Die Geschäftsführung und die Gesellschafter müssen dann die GmbH abwickeln. In diesem Fall spricht man von Abweisung mangels Masse und die Unterlagen werden automatisch an die zuständige Staatsanwaltschaft übersandt. Diese wird Verdachtsmomente bezüglich einer Insolvenzverschleppung prüfen. Die Aufklärung der Beistraftaten erfolgt obligatorisch.

Eigenantrag Insolvenz - Auswirkungen

Der Eigenantrag befreit den Geschäftsführer der GmbH nicht vom Vorwurf der Insolvenzverschleppung!

Erst nach dieser Prüfung wird das Verfahren tatsächlich eröffnet und ein Insolvenzverwalter bestellt. Das Gericht kann auch die so genannte Eigenverwaltung anordnen und einen Kontrolleur (Sachwalter) bestellen. In diesem Fall muss der Schuldner die Aufgabe des Insolvenzverwalters übernehmen.

Die Insolvenz in Eigenverantwortung ist nur bei rechtzeitiger und professioneller Antragstellung zu erzielen. Sinnvoll ist hierbei die Bestellung eines hauptberuflichen Insolvenzverwalters zum Geschäftsführer der GmbH, bedarf aber eine konzentrierten Vorbereitung.

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